Arbeitskleidung bedrucken lassen | DTF, Transfer & Siebdruck

Leistung · Textilveredelung

Arbeitskleidung bedrucken lassen Textilveredelung für Unternehmen

Ein Druckverfahren passt nicht auf jedes Textil. Ein vierfarbiges Rückenmotiv auf einer Softshelljacke braucht eine andere Technik als ein zweifarbiges Logo auf 800 Poloshirts – und eine Warnschutzjacke wieder eine andere, weil dort die Zertifizierung mitentscheidet.

Wir bedrucken Arbeitskleidung in eigener Produktion und wählen das Verfahren nach Textil, Motiv und Stückzahl. Ab 100 Stück, Lieferung in 2 bis 4 Wochen, mit einem Muster zur Freigabe, bevor die Serie läuft.

Produktion in der eigenen Textilveredelung
35 Jahre Textilveredelung Ab 100 Stück 2–4 Wochen Oeko-Tex GOTS Produktion in der EU
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Verfahrenswahl

Vier Druckverfahren – und wann sich welches rechnet

Textilveredelung ist Auswahlarbeit. Wer nur ein Verfahren im Haus hat, empfiehlt zwangsläufig dieses. Wir entscheiden nach vier Kriterien: Material, Motiv, Stückzahl und Waschbelastung.

Verfahren Ideal für Ab Stückzahl Farben Grenzen
DTF-Druck Alle Gewebe, auch Mischgewebe und Polyester. Fotomotive, Verläufe, feine Details. Ab 1 Motiv wirtschaftlich Unbegrenzt Großflächig auf Membrantextilien reduziert die Atmungsaktivität
Thermotransfer / Flexdruck Einfarbige Logos, Namen, Nummern, Warnschutzkleidung Kleine Mengen, auch Einzelstücke 1–3 Volltonfarben Keine Verläufe, keine Fotomotive
Siebdruck Hohe Auflagen mit wenigen Volltonfarben Ab ca. 250 Stück 1–6 Volltonfarben Pro Farbe ein Sieb – Rüstkosten bei kleinen Mengen zu hoch
Digitaler Direktdruck Baumwolle und baumwollreiche Ware, fotorealistisch Kleine Auflagen Unbegrenzt Nicht auf Polyester, Softshell oder beschichteter Ware
Faustregel aus der Praxis

Bis 250 Stück und mehrfarbig ist DTF fast immer die richtige Wahl. Ab 250 Stück und einfarbig rechnet sich Siebdruck deutlich besser. Namen und Nummern laufen unabhängig davon über Thermotransfer, weil dort jedes Stück ohnehin einzeln ist.

Verfahrensrechner

Welches Verfahren passt zu Ihrem Auftrag?

Vier Angaben genügen für eine erste Empfehlung. Verbindlich wird sie mit dem Muster.

Textil
Stückzahl
Motiv
Position
Empfehlung

Alternative
Vorher besprechen
Ihre Angaben
Diese Angaben ins Angebot übernehmen

Welche Artikel bedrucken wir?

Poloshirts und T-Shirts, Hemden bedrucken wir in Brust- oder Rückenposition, dazu Sweatshirts, Softshelljacken, Fleecejacken, Arbeitsjacken, Westen, Arbeitshosen sowie Warnwesten und Warnschutzkleidung.

Textilien liefern wir aus dem Sortiment von Portwest, James & Nicholson, Kariban, SOL'S, B&C und Roly – oder wir bedrucken Ihre vorhandene Ware nach vorheriger Materialprüfung.

Lagerprogramm
Portwest James & Nicholson Kariban SOL'S B&C Roly
Poloshirts bedrucken
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Verfahren im Detail

DTF-Druck: Fotoqualität auf jedem Gewebe

DTF steht für Direct to Film. Das Motiv wird spiegelverkehrt auf eine Transferfolie gedruckt, mit Klebepulver bestreut, ausgehärtet und anschließend mit Hitze und Druck auf das Textil übertragen.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Direktdruck: DTF haftet auf praktisch jedem Gewebe. Polyester, Mischgewebe, Softshell, Fleece, Canvas – also genau die Materialien, aus denen Arbeitskleidung tatsächlich besteht und an denen Direktdruck auf Baumwollbasis scheitert.

Was DTF kann, was Stickerei nicht kann
  • Fotomotive, Farbverläufe und Schattierungen in voller Auflösung.
  • Schriften unter 4 mm und feine Linien, die als Stickerei zulaufen würden.
  • Großflächige Rückenmotive, ohne dass Gewicht und Preis mit der Fläche explodieren.
  • Mehrfarbige Logos ohne Aufpreis pro Farbe.
Grenzen nennen wir vorab

Auf atmungsaktiven Membrantextilien reduziert ein großflächiger Druck die Atmungsaktivität an dieser Stelle – bei einem Brustlogo irrelevant, bei einem Rückenmotiv auf einer Regenjacke ein Thema, über das wir vorher sprechen. Und direkt auf Reflexstreifen wird nicht gedruckt, unter keinen Umständen.

Foto: DTF-Transferfolie und Heißpresse in der Produktion
Haltbarkeit
30 Wäschen bei 60 °C
Farbraum
CMYK + Weiß
Untergrund
Weiße Unterlage auf dunkler Ware, im Preis enthalten
Mindestdetail
Schrift ab 3 mm
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Norm und Zertifizierung

Thermotransfer für Warnschutz und Sicherheitskleidung

Bei Warnschutzkleidung entscheidet nicht der Geschmack über die Veredelung, sondern die Norm. EN ISO 20471 schreibt Mindestflächen an fluoreszierendem Hintergrundmaterial und retroreflektierendem Material vor. Wird ein Logo über diese Flächen gedruckt, verliert das Kleidungsstück seine Zertifizierung – und fällt beim nächsten Audit auf.

Thermotransfer ist hier das kontrollierbare Verfahren: geringe Flächenbelegung, exakt definierbare Position, keine Beschichtung des Reflexmaterials. Wir platzieren das Logo grundsätzlich außerhalb der Reflexstreifen und dokumentieren die verbleibende Signalfläche.

Denselben Weg gehen wir bei Namen und Nummern: Jedes Stück ist ohnehin ein Unikat, Thermotransfer braucht dafür kein neues Setup pro Person.

Foto: Logoplatzierung außerhalb der Reflexstreifen
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Personalisierung

Arbeitskleidung personalisieren – Namen, Abteilungen, Nummern

Bedruckte Arbeitskleidung wird erst dann zum Betriebsmittel, wenn sie einer Person oder einer Funktion zugeordnet ist. Drei Anwendungen sehen wir bei unseren Kunden am häufigsten.

Namen

Vorname unter dem Brustlogo, ab dem ersten Stück, sobald das Basismotiv freigegeben ist. Für neue Mitarbeiter liefern wir Einzelstücke nach – ohne neue Mindestmenge, weil Motiv und Position bereits archiviert sind.

Abteilungen und Funktionen

Lager, Fahrdienst, Instandhaltung, Besucher: als Aufdruck auf Ärmel oder Rücken, optional zusätzlich farblich codiert. Wer im Werk auf zwanzig Meter erkennen kann, wer wozu gehört, spart sich Rückfragen.

Nummern

Für Poolkleidung im Waschkreislauf: jedes Stück eindeutig, damit nach der Wäsche die Zuordnung stimmt und Verluste sichtbar werden.

Das Layout wird einmal festgelegt und für alle Folgeaufträge übernommen. Position, Schriftart, Größe und Farbe bleiben identisch – auch wenn zwei Jahre später eine andere Person bestellt.

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Haltbarkeit

Bedruckte Arbeitskleidung im Waschtest

Der häufigste Grund für Reklamationen bei bedruckter Arbeitskleidung ist nicht der Druck, sondern die falsche Verfahrenswahl für das tatsächliche Waschprogramm. Gewerbliche Wäsche bedeutet 60 bis 75 °C, hohe Schleuderdrehzahl, Tunnelfinisher und alkalische Waschmittel. Das ist eine andere Belastung als die Haushaltswäsche bei 40 °C, für die viele Anbieter ihre Zahlen ausweisen.

Richtwerte aus unserer Produktion Industriewäschen bei 60 °C
Stickerei 50+
Siebdruck 40
DTF-Druck 30
Thermotransfer 25
Verfahren Industriewäschen bei 60 °C Typischer Ausfallmodus
Stickerei 50+ Praktisch keiner
Siebdruck 40 Feine Rissbildung in großen Flächen
DTF-Druck 30 Kantenablösung bei mechanischer Reibung
Thermotransfer 25 Ablösung an Knick- und Scheuerstellen

Richtwerte aus eigener Produktion, keine Laborzertifikate. Für ein Audit dokumentieren wir den Test auf Ihrem Material.

Deshalb fragen wir vor der Angebotserstellung nach Ihrem Waschprogramm: Temperatur, Dienstleister oder Eigenwäsche, Zyklen pro Monat. Auf Wunsch bedrucken wir ein Musterstück, das Sie durch Ihren eigenen Waschkreislauf schicken, bevor Sie die Serie bestellen. Das kostet zwei Wochen und verhindert eine Fehlentscheidung über mehrere hundert Teile.

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Druckdaten

Datenübergabe: Formate, Auflösung, Pantone

Was wir brauchen
Vektordatei
AI, EPS, PDF oder SVG. Schriften in Pfade konvertiert.
Alternativ Pixel
Mindestens 300 dpi in Originalgröße, transparenter Hintergrund. Kein Screenshot aus einer Präsentation und keine Datei aus dem Web.
Farbangaben
Pantone oder HKS, falls im Corporate Design definiert.

Auf dunklen Textilien drucken wir eine weiße Unterlage, damit die Farben decken. Das gehört zum Standard und wird nicht separat berechnet.

Zum Thema Farbtreue, offen gesagt

DTF druckt in CMYK plus Weiß. Pantone-Sonderfarben werden dabei angenähert, nicht exakt reproduziert – besonders bei Orange, Leuchtgrün und satten Blautönen ist eine sichtbare Abweichung möglich. Wo die Farbe exakt sitzen muss, ist Siebdruck oder Thermotransfer das Verfahren der Wahl, weil dort mit angemischter Volltonfarbe gearbeitet wird.

Sie laden die Dateien direkt über das Anfrageformular hoch. Vor der Serie erhalten Sie ein Muster auf dem bestellten Material – nicht auf Papier, nicht als Bildschirmvorschau.

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Konditionen

Preise, Mindestmenge und Lieferzeit

Mindestbestellmenge 100 Stück pro Auftrag, Artikel kombinierbar. 60 Poloshirts und 40 Softshelljacken mit demselben Motiv sind ein Auftrag, nicht zwei.
Lieferzeit 2 bis 4 Wochen ab Musterfreigabe, abhängig von Stückzahl und Verfügbarkeit der Textilien.
Angebot Durchgerechnet innerhalb von 24 Stunden nach Eingang von Logo, Artikel und Stückzahl.
Nachbestellung Ab 10 Stück aus einem bereits freigegebenen Motiv.

Feste Preise veröffentlichen wir nicht – bei vier Verfahren wären sie irreführend. Der Preis entsteht aus:

Verfahren und Druckfläche
Ein Brustlogo und ein Rückenmotiv unterscheiden sich um ein Vielfaches.
Anzahl der Farben
Nur bei Siebdruck relevant, dort aber entscheidend: pro Farbe ein Sieb.
Stückzahl
Deutliche Stufen bei 250, 500 und 1.000. Der Sprung von 100 auf 250 ist der größte.
Anzahl der Positionen
Brust, Rücken und Ärmel sind drei Arbeitsgänge.
Einrichtung
Einmalig pro Motiv und Verfahren, entfällt bei Nachbestellungen.
Produktion in Čakovec
Bedruckte Arbeitsjacken im Einsatz
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FAQ

Häufige Fragen

Ab 100 Stück pro Auftrag, Artikel und Größen frei kombinierbar. Für Nachbestellungen aus einem bereits freigegebenen Motiv gilt eine niedrigere Menge – ab 10 Stück.

Sie wissen, was drauf soll. Wir sagen Ihnen, womit es hält.

Schicken Sie Logo, Artikel und Stückzahl – Sie erhalten Verfahrensempfehlung und Angebot, kein Standardpaket.